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Im Rahmen der ökumenischen Aktion 2007 veröffentlichen Brot für alle und Fastenopfer vier verschiedene Inserate-Sujets, die unten kurz erläutert werden. Diese können auch als Gratisinserate genutzt werden [mehr].
Kinderarbeiter Weltweit wird jedes siebte Kind als billige Arbeitskraft ausgebeutet. Oft sind die Kinder täglich bis zu 15 Stunden gesundheitsschädlicher Arbeit ausgesetzt. Durch die frühen Folgeschäden und die fehlende Bildung haben sie keine Chance auf eine bessere Zukunft. Brot für alle und Fastenopfer setzen sich für die Rechte dieser Kinder ein: Jedes Kind muss die Möglichkeit haben, eine Schule zu besuchen. Gleichzeitig brauchen ihre Eltern Arbeitsstellen, damit die Versorgung der Familie nicht mehr allein auf den Kindern lastet. Denn Menschen sind keine Ware.
Billigstarbeiterin In armen Ländern werden unzählige Frauen von der Computerindustrie ausgebeutet. Als Produktionsarbeiterinnen müssen sie mehrere Wochen am Stück arbeiten. Die Überstunden werden den Frauen oft nicht bezahlt. Täglich kommen sie ungeschützt mit giftigen Substanzen in Berührung. Auch sexuelle Übergriffe sind keine Seltenheit. Brot für alle und Fastenopfer setzen sich mit den Frauen für ihre Rechte ein: Die Unternehmen müssen verbindliche und extern kontrollierte Sozialstandards einführen, damit die Grundrechte der Menschen eingehalten werden. Denn Menschen sind keine Ware.
Haushaltssklavin In armen Ländern werden junge Frauen als Haushaltshilfen ausgebeutet. Sie sind ihren Arbeitgebern hilflos ausgeliefert und müssen alles tun, was von ihnen verlangt wird. Für einen minimalen Lohn arbeiten die Frauen oft sieben Tage die Woche. Feste Arbeitszeiten gibt es nicht, immer wieder kommt es zu Misshandlungen. Brot für alle und Fastenopfer unterstützen diese Frauen beim Kampf um faire Arbeitsbedingungen: Nur wenn sie sich organisieren, können sie sich gegen ihre Arbeitgeber wehren. Denn Menschen sind keine Ware.
Arbeitssklave In Lateinamerika werden junge Männer mit falschen Job-Angeboten in abgelegene Gebiete gelockt, wo sie als Sklaven arbeiten. Ohne fremde Hilfe ist ihre Situation ausweglos, da sie wie Gefangene gehalten werden. Wer versucht zu fliehen, wird verfolgt und dann gefoltert oder umgebracht. Brot für alle und Fastenopfer setzen sich für die Rechte dieser Männer und ihre Befreiung ein: Die ehemaligen Sklaven brauchen Unterstützung beim Aufbau einer normalen Existenz. Die Grossgrundbesitzer müssen zur Rechenschaft gezogen werden.
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